Design Thinking Workshop

Die Gebrauchsanleitung für Innovationen

Noch immer werden Online-Produkte und Services entwickelt, ohne die Nutzer wirklich zu kennen. Das Ergebnis: Ein Flop, der grundlegende Probleme weiterhin ungelöst lässt. Mit Design Thinking – beginnend mit einem Design Thinking Workshop – wird Produktkonzeption zu einem Prozess, der sich von Anfang an klar an den Nutzern orientiert.

In sechs Schritten neue Wege gehen

Für die Lösung komplexer Probleme setzt man auf ein möglichst vielschichtiges Team. Mit unterschiedlichen Hintergründen und Fachrichtungen. Das Gute: Je multidisziplinärer die Teams, desto innovativer sind meist die Lösungen. Die Teams durchlaufen einen Prozess in sechs Schritten, der mit dem Nutzer beginnt.

  • Die Prozessphasen des Design Thinking (nach HPI School of Design Thinking) sind Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Ideen finden, Prototypen entwickeln und Testen.

Die sechs Schritte in der Nahaufnahme

  • Verstehen
    Zunächst geht es darum, das Problemfeld zu verstehen und Expertenwissen zu erwerben. Zu diesem Zweck werden ein Glossar angelegt, ein gemeinsamer Arbeitsplatz eingerichtet, Direktiven für die Recherche geplant und diese eingeleitet. Zum Abschluss der Phase hat das Team eine geeignete Fragestellung entwickelt, welche die Bedürfnisse und Herausforderungen des Projekts definiert.
  • Beobachten
    Hierbei erfolgt eine ausführliche, vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit der Interessensgruppe mittels Beobachtung, Befragung und Interaktion, um deren Bedürfnisse zu erfassen und zu verstehen. Sämtliche daraus resultierenden Einsichten werden aggregiert und dokumentiert.
  • Sichtweise definieren
    In dieser Phase werden die gewonnenen Einsichten zu einem Standpunkt verdichtet und ergeben ein gemeinsames Gesamtbild. Anhand von Skizzen werden Informationen gebündelt sowie Muster identifiziert und so das vorhandene Wissen vermittelbar gemacht – mit dem Ziel, aus einem gemeinsamen Wissensstand heraus agieren zu können.
  • Ideen finden
    Bei der Phase der Ideengenerierung kann prinzipiell jede Kreativitätstechnik Anwendung finden (z. B. Brainstorming). Wichtig dabei ist, eine möglichst hohe Quantität an Ideen zu erzeugen. Anschließend werden die gesammelten Ideen strukturiert, nach Ähnlichkeit sortiert und zusammengefasst. Aus diesem Pool werden die vielversprechendsten Ideen hinsichtlich ihrer Erwünschtheit, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit ausgewählt.
  • Prototypen entwickeln
    In dieser Phase werden die herausgefilterten Ideen iterativ erprobt. Zum Einsatz kommen dabei aufwandsarme Prototypen, z. B. Papiermodelle, aber auch Rollenspiele. Dabei geht es darum, die jeweiligen Ideen besser zu verstehen und zu veranschaulichen.
  • Testen
    Nehmen die Prototypen realiter Formen an, werden sie im offenen Dialog mit der Interessengruppe getestet. Das resultierende Feedback dient als Quelle für Optimierungen und mögliche Alternativen.

Design Thinking Workshop bei der mediaworx berlin AG

Design Thinking ist neben einer Abfolge von Schritten auch eine Denk- und Arbeitsweise, die wir in allen unseren Workshops einsetzen.

Was ist Design Thinking?

Design Thinking beschreibt eine Vorgehensweise zur Entwicklung von Innovationen. Sie orientiert sich am Nutzer und dessen tatsächlichen Bedürfnissen. Die Methodik basiert auf der Überzeugung, dass Innovation nur dann entstehen kann, wenn sich multidisziplinäre Teams zusammenfinden, um innerhalb einer gemeinschaftlichen Kultur die Schnittstellen unterschiedlicher Erfahrungen, Meinungen und Perspektiven hinsichtlich einer spezifischen Problemstellung zu erforschen.

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